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Crossair Europe
Etwas mehr Erfolg als Alsavia hatte die zweite, im Januar 1997 offiziell als ECA Europe Continental Airways gegründete französische Tochtergesellschaft der Crossair, die unter der Marke «Crossair Europe» mithelfen sollte, die Verkehrsdrehscheibe EuroCross in Basel-Mulhouse zu «füttern».
Zudem sollte die Gesellschaft den Zugang zum Europäischen Binnenmarkt ermöglichen, der für Fluggesellschaften mit Sitz in der Schweiz aufgrund der Nichtmitgliedschaft in der Europäischen Union nur unter Einschränkungen möglich war.
Zusammen mit elsässischen Partnern sollte sich auch dei Air France am Unternehmen beteiligen, was schlussendlich aber nicht zustande kam. Nach Zustimmung der französischen Behörden erhöhte die Gesellschaft im Dezember 1997 ihr Kapital auf 20 Millionen französische Francs, wovon Crossair 40 Prozent übernahm. Mit zwei von der Muttergesellschaft gemieteten Saab 340B verband Crossair Europe ab März 1998 Basel-Mulhouse mit Mailand-Malpensa und ab Mai 1998 mit Marseille und Venedig. Im Juni 1998 kam eine Sommersaisonlinie nach Ajaccio dazu.
Nach dem abrupten Ende der Swissair flog Crossair Europe als Tochtergesellschaft und im Auftrag der Swiss European Air Lines weiter. Im Jahr 2003 gehörte sie zu 70 Prozent der Swiss Internationa Air Lines. Die Flüge wurden bis 2005 fortgesetzt, danach wurden die bedienten Strecken von der der Muttergesellschaft übernommen und nach und nach eingestellt.
Flotte:
| F-GPKG | Saab 340B | März 1998 bis Mai 2005 | |
| F-GPKD | Saab 340B | Mai 1998 bis Mai 2005 | |
| F-GPKM | Saab 340B | April 2002 bis November 2003 | |
| F-GOZI | Saab 2000 | August 2004 bis März 2005 |
Werner Soltermann / Daniel Ruhier