ASA Air Starline

Im Laufe des Jahres 1990 erweitert der in Allschwil ansässige African Safari Club (ASC) seine Produktepalette durch die Übernahme der Starline Kreuzfahrten AG.

Als Ergänzung zum Kreuzfahrtschiff «MS Royal Star» wird am 9. September 1990 die Air Starline als rein schweizerische Charterfluggesellschaft gegründet. Sie hat ihren Geschäftssitz in Basel und die Operationsbasis auf dem EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg.

Als einziges Flugzeug betreibt Air Starline die der African Safari-Gruppe gehörende, ehemalige Seychelles International DC-8-63. Sie ist jedoch mit neuen Schalldämpfern, sogenannten ADC-Hushkits, nachgerüstet worden und bereits seit Dezember 1987 als HB-IBF in der Schweiz registriert.

Zur Hauptsache wird die Maschine auf Zubringerflügen für die «MS Royal Star» eingesetzt. Sofern verfügbar, dient sie auf für anderweitige Einsätze, beispielsweise für Gastarbeiterflüge nach Galizien und Portugal oder für Subcharter-Aufträge von Air France und Air Inter.

Zusammen mit der 5Y-ZEB der African Safari Airways wird die HB-IBF Ende 1993 verkauft. Noch am EuroAirport erhält sie die Registration N424AX, mit der sie nach dem Übermalen der Schweizer Kreuze, aber noch in den bisherigen Farben, an die amerikanische Airborne Express übergeben wird, um noch bis 2003 als Paketfrachter eingesetzt zu werden.


Flotte:

HB-IBF Douglas DC-8-63 September 1990 bis Januar 1994

Werner Soltermann