Von Juni 1956 bis Mai 1957 übernahm die Swissair in kurzen Abständen zwölf werksneue Convair CV-440 Metropolitan. Sie haben auf den Kurz- und Mittelstrecken die Convair CV-240 und weitere Douglas DC-3 ersetzt.
KLM Royal Dutch Airlines betreibt bis Dezember 1957 mit Lockheed Super Constellations eine Langstreckenverbindung ab Amsterdam nach Djakarta, via Basel-Mulhouse und weitere Zwischenlandungen.
Am 27. August 1950 findet auf dem Sternenfeld ein grosser Abschiedflugtag statt. Es werden viele Motor- und Segelflugzeuge gezeigt. Die Berner Alpar führt mit der Koolhoven F.K.50 HB-AMA sogar Rundflüge durch.
In der Einleitung zum Festprogramm des Abschiedsflugtags stellt der Flugplatzdirektor Charles Koepke den Weitblick ins Zentrum, der den Anschluss Basels und der Region an den Flugverkehr ermöglicht haben.
Die flugbegeisterten Besucherinnen und Besucher des Abschiedsflugtags werden mit einer Beilage zum Festprogramm eingeladen, der lokalen Sektion des Aero-Clubs beizutreten.
Noch ist der Flughafen nur über französische Strassen erreichbar, und doch hat sich bereits ein regelmässiger Flugverkehr eingestellt, betrieben von Swissair, KLM, Sabena, Airwork, Aérotec und anderen.
Gleich zwei Douglas DC-3 sind heute am neuen Flugplatz Basel-Mulhouse zusammen zu sehen. Bei der Maschine der Swissair dürfte es sich um die HB-IRA handeln, bei der anderen um eine DC-3 der Air France.
In Blotzheim wird intensiv am neuen Flugplatz Basel-Mulhouse gebaut. Mit Material aus Beständen des amerikanischen Militärs wird eine 1200 Meter lange und 40 Meter breite Piste aus Stahlmatratzen erstellt.
An Flugmeetings, Flugtagen und anderen speziellen aviatischen Anlässen ist es üblich, Luftpost-Briefe und -Karten zu versenden. Sie werden zumindest auf einem Rundflug auch auf dem Luftweg befördert.
Seit dem 1. Mai 1935 setzt die Swissair ihre modernen Douglas DC-2 ab dem Sternenfeld auch auf Nachtpostflügen ein, beispielweise nach Frankfurt am Main und Amsterdam.