Die Hostessen der Swissair präsentieren vor dem Flughof des Flughafens Basel-Mulhouse die neuen Uniformen, die mit der Inbetriebnahme der ersten Boeing 747-200B eingeführt werden.
Nach mehreren verworfenen Planungen ist nun klar, wie der neue «Flughof» aussehen wird. In einem kleinen Pavillon im Gartenrestaurant des provisorischen Flughafens wird das Architekturmodell der Öffentlichkeit vorgestellt.
Im August 1964 dominieren Flugzeuge der beiden Homecarriers Globe Air und Balair, doch ein in dieser Zeit übliches Charterflugzeug aus England, eine DC-6B der British United Airways, darf nicht fehlen.
Aviameer aus Belgien fliegt mit einer einzigen Vickers Viking, die während der Weltausstellung in Brüssel auch auf Charterflügen ab Basel-Mulhouse nach der belgischen Hauptstadt zum Einsatz kommt.<<
Bereits 1953 wird die Hauptpiste 16/34 von 2000 auf 2370 Meter verlängert, da die neuen Verkehrsflugzeuge, wie Douglas DC-4, DC-6 oder Lockheed L-749 Constellation, eine längere Startstrecke benötigen.
Das Belvédère der ersten Stunde? Bereits 1953 parken Flughafenbesucher mit ihren Autos sehr nahe am Pistenanfang der Piste 16, um das Geschehen zu beobachten.
Fast schon friedlich liegt im Herbst 1953 der Flughafen Basel-Mulhouse in der elässischen Rheinebene, in einem Umfeld von vorwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen, ohne grössere Gemeinden oder Industrien.
Bescheiden ist der Luftverkehr im Jahr 1948 in «Blotze» (frz. Gemeinde Blotzheim, auf deren Boden der Flugplatz Basel-Mulhouse gebaut wurde). Die Swissair fliegt jedoch mehrmals wöchentlich mit Douglas DC-3 nach Zürich und London.
Heute eröffnet die Swissair ihren neuen Fracht- und Postkurs ab Basel-Mulhouse nach Amsterdam, geflogen mit der DC-3 HB-IRD, dem derzeit einzigen Frachter in der Flotte der Gesellschaft.